Lebensblume

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Blog: Sommer 2014 - Die Macht der Liebe

Grundlage für den Zugang

Wer mit dem Kulturkreis der Mayas und Maoris in Berührung kommt oder zumindest mit denjenigen Menschen davon, die noch in ihr altes traditionelles Wissen eingebettet sind und dies auch praktizieren, wird die Liebe und die Herzlichkeit spüren, die diese Menschen verbreiten.

Rasch nehmen wir eine ganz besondere Ausstrahlung wahr und werden von einem Energiefeld eingehüllt, deren sanfter aber umso wirkungsvollerer Kraft wir uns nicht mehr entziehen können. Plötzlich fallen alle unsere Masken, alle gespielten Rollen lösen sich wie von selbst auf und Schicht für Schicht, wie bei einer Zwiebel, kommt unser Innerstes zum Vorschein. Plötzlich fällt es uns ganz leicht einfach so zu SEIN wie wir wirklich SIND.

Die Grundlage, also der Zement dieser Schnellstraße zur Kathedrale des Selbst, ist Liebe. Bedingungslose Liebe und ein offenes Herz. Sowie das tief verwurzelte und gelebte Wissen, dass wir stets eingebettet sind in eine uns unterstützende, nährende und alles versorgende Welt.

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Nahrung aus dem Kosmos

Nun gut mag mancher sagen, in einem Land in dem 3-5 x pro Jahr geerntet wird, wie in Guatemala, ist dies keine große Sache. So leicht verhungert und erfriert man dort auch nicht!

Das stimmt, doch das Nährende aus dem Kosmos wird dort anders empfunden. Hier geht es weniger um physische Nahrung und Wärme, sondern vielmehr um die Versorgung unseres Inneren. Die Mayas sehen sich als kosmische Familie und den Menschen als Reisenden in der Zeit, der sich nur vorübergehend ein Nest, eine Heimat hier auf dieser Welt baut. „Wir sind nur kurze Zeit zu Gast“ sagte Don Francisco*. Ein Maya empfindet aber auch eine Heimat, ein Zuhause in den Sternen. Im Gegensatz zu unserer Kultur orientieren sich die Mayas an einem kosmozentrischen Weltbild, dass das Universum in den Mittelpunkt stellt und nicht den Menschen. Wir sind „Sintesis Cosmica,“ also kosmische Geschöpfe. In dieser Kosmovision liegt die Aufmerksamkeit auf der Verbindung zu „Allem Was Ist“, auch außerhalb dieser Welt, und zur Liebe, zum Glück und zur Gesundheit.

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Wissen versus Weisheit

Für einen traditionellen Maya erklärt Don Francisco* immer wieder, ist es „wichtig zu verstehen was Energie ist, wofür sie da ist und wie man damit arbeitet. Energie ist die Kraft und der Geist, der alles bewegt im Leben. Energie ist die zentrale Atmung des Kosmos. Energie ist ein lebender Geist. Sie spricht, sie bewegt sich, man kann mit ihr in Kommunikation treten.“ Nun, das klingt doch schon sehr nahe angelehnt an unsere Erkenntnisse der modernen Quantenphysik. Sind wir durch unsere Forschung bald in der Lage, das alte Wissen der Indigenen Kulturen zu verstehen und zu deuten?

Und weiter sagt er: „Die Kinder tun sich viel leichter weil die Erwachsenen schon so viele mentale Kolonisationen erhalten haben und zwar in jeder Gesellschaft. Es ist gut mit den Kindern zu arbeiten, damit sie nicht in dieses gleiche Fahrwasser rein kommen, wie viele Erwachsene dieser Welt. In der normalen Schule lernen sie nichts über die hohen Ebenen der kosmischen Weisheit und Spiritualität. Und die Weisheit die sie schon mitbringen geht dabei meist verloren“.
Ja, das kann ich nur unterstreichen wenn ich mit meinen Enkeltöchtern zusammen bin. In null komma nix eröffnen sie ein spezielles Feld der unbeschwerten Anbindung und spielerischen Verbindung zu allem was ist.

Die Mayas aber auch die Maoris, - die „MayMos“ wie ich sie selber liebevoll nenne - unterscheiden zwischen Wissen und spirituellem Wissen - also Weisheit. Wissen sagt uns alles über das Wasser, die molekularen Bestandteile von H2O, den Fließ-Spin usw. Aber Weisheit bedeutet, dass ich weiß, wie ich es regnen lassen kann! Das ist eine Dimension, welche die meisten Menschen auf diesem Planeten verloren haben.

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Die Herkunft aus den Sternen

Wie die Hopis und auch manche Indiostämme des Altiplano, so führen auch die Mayas aus Guatemala und die Maoris aus Neuseeland ihren Ursprung auf die Plejaden zurück. Sie sind sozusagen Starpeople.

Noch heute, wenn sich Heiler, Priester oder Lehrer mit der Quelle verbinden, schließen sie sich innerlich außer mit dem höchsten Schöpfer – Io Matea Kori oder auch bei den Mayas mit der zentralen Energie Achau sowie mit Zachol-Vidol, dem Formgebenden – auch mit den Energien dieser plejadischen Sterne zusammen. Für die MayMos ist es eine Selbstverständlichkeit sich täglich mit der Schöpfung, der Urquelle und deren Schwingungen zu verbinden. Die Mayas z.B. über die 20 Nawales, die 20 starken Energiefelder die uns aus dem Kosmos bestrahlen sowie ihrem 13er Rhythmus ihres Kalenders. Übrigens sprechen die Mayas auch über 13 Sinne. Da ist also nicht beim 7. Sinn schon Schluss! Die Maoris verbinden sich auch durch ihre Rituale und besonderen Tage und Zeiten, wie z.B. Matariki, die Zeit wo die weiblichen Energien und die Plejaden besonders gefeiert werden, und vielen anderen lebendigen Zeremonien mit den Schwingungsfeldern. 

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Die Zeit ohne Zeit

Momentan befinden wir uns in der Zeit ohne Zeit, „Tiempo no Tiempo“, ein Zyklus von 52 Jahren des Umbruchs, wo besondere energetische, klimatische, biologische und soziale Veränderungen weltweit stattfinden. Dieses Zeitfenster kehrt alle 5200 Jahre wieder. Stelle Dir einen runden Kuchen vor, der gesamt 26.000 Jahre ausmacht und nur in 5 Stücke zu je 5200 Jahre aufgeschnitten wird. Immer da wo sich ein Trennungsschnitt zum nächsten Kuchenteil befindet gibt es diese „Zeit ohne Zeit“.

In Peru wurde Gemüse, Pflanzen und Kräuter gefunden, anhand dessen nachgewiesen werden konnte, dass es ca. 3.150 v. Chr. große klimatische Veränderungen gab. Übrigens Ötzi, die Eismumie die im Gletscher vor einigen Jahren gefunden wurde, hat genau zu der Zeit gelebt. Und er ging damals zu Fuß im Sommer über schneefreie Alpenpässe!Erstaunlicherweise beschreiben die Mayas die Zeitzyklen insgesamt für einen Zeitraum von 1,6 Billionen Jahren. Schwer zu glauben dass so eine Kultur als primitiv eingestuft wurde.

Die MayMos rufen und verankern immer wieder die gleichen ähnlichen Energiequalitäten im Alltag. Es ist stets ein Kreislauf, ein Zyklus wie Tag und Nacht. Immer wiederkehrend und verlässlich. Zeit ist nicht linear sondern läuft in Zyklen ab. Dann beginnt alles wieder von vorne, wie in der Natur. Im Ciclo Rituales, in den Zyklen die aufeinander aufbauen, kann man sein eigenes Leben mehr auf die Energie der Harmonie abstimmen, mit allem was ist wie Umfeld, Pflanzen, Tiere, Natur etc. Wir in den westlichen Nationen haben uns davon gehörig entfernt mit unserem linearen Streben nach Wachstum und Profit. In diesem alten, traditionellen, aber immer wieder neuem und lebendigen Umgang mit dem integrierten Wissen entsteht eine beschwingte, leichte Heiterkeit, die gleichzeitig Sicherheit und Freiheit bietet.

Eine wohlwollende Schöpfung

Bei den MayMos gibt es Kontakt zu einem fröhlichen, nährenden und wohlwollenden Schöpfer, den auch alle missionarischen Bemühungen der Religionen bis jetzt nicht zerstören konnten. Es gibt keine zürnenden Strafen sondern vielmehr die Ermutigung Alles zu leben. Alles besteht aus Licht und Schatten, Positiv und Negativ. Es gibt keine Spiritualität des Druckes sondern der Befreiung. Und die Magie in jedem Augenblick das Leben zu preisen. Jeder Tag ist magisch, jeder Moment ist magisch und heilig. Alles ist durchdrungen von Aroha, der Liebe. Alles ist jetzt aber alles kehrt auch wieder.

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Ich erinnere mich an ein Erlebnis in einer Kirche im Hochland von Guatemala im Dezember 2013. Während gläubige Christen so was wie einen Rosenkranz beteten opferten andere bunte Blumen und Samen vor verschiedenen Heiligenbildern. Manche Menschen rutschten mit einer langen Gebetskette um die Finger gewickelt und die Hände vorm Herz zu einer demütigen Geste gefaltet auf den Knien den gesamten Steinweg durchs Kirchenschiff bis zum Altar nach vorne. Und während dies alles passierte, tauschten in der Ecke 2 Bäuerinnen mit ihren gewickelten und hinter bunten Tüchern verborgenen Säuglingen kleine bunte Päckchen aus.

Daneben und dazwischen vollführten Schamanen auf den dafür extra in den Boden eingelassenen Platten im Kirchenschiff ihre Rituale, wobei sie ihre magischen Formeln und Sprüche murmelten und kleine Kerzen anzündeten. Blütenblätter, Blumen und Gewürze sowie wohlriechende Kräuter streuten sie dabei drum herum. Ich war fasziniert von der Magie, der Fülle des Gleichzeitigen. Alles schwingt, alles ist, alles darf sein. Alles hat seinen Platz und alles darf gelebt werden. Alles hat seine Berechtigung. Alles ist vernetzt miteinander. Alles ist ein Teil des Ganzen und das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

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Die Speerspitzen der Indigenos

In diesem Sommer 2014 wurde es mir ermöglicht, Mayas und Maoris gleichermaßen gemeinsam in intensiven Begegnungen und Teachings in Österreich zu treffen. Es war eine ganz besondere Zeit für mich, da ich die Mayas und die Maoris neben den Hopis und den Kogis zur Speerspitze der indigenen Weisheitsvölker zähle. Hier im Zentrum meines Lebensmittelpunktes in Europa verbunden mit den beiden Kulturen von beiden Seiten links und rechts des Globus, was für ein Geschenk. Für mich fühlte es sich wie ein Heiliges Dreieck an das da geschaffen wurde. So wie die heilige Trinität, die Verbindung zwischen Mutter Erde, Vater Himmel und dem Menschen als göttliches Kind.

Auf die Frage, was es bedeutet Maori zu sein, antwortete die Heilerin Wyn:**
„To know where i come from, who I am and how I can connect to the source. Where our souls come from. Not only biological but much more energetical. To re-connect means to connect with all forms of life. Thats why we are so generous because we can see all the connections, all the family energies and the different energies of people and of the tribes. Thats why i am not looking at Austrians but to brothers and sisters, to family in higher conciousness. We dont talk of strangers, we say there are a lot of brothers and sisters, we never met!“

Die Mayas nickten anerkennend zu dieser Aussage und bestätigten, daß sie es ebenso empfinden. In einer der Mayasprachen sagen wir „In Lakesch“, das bedeutet unser Gegenüber ist nur „Ein Anderes Ich.“ Die Maoris sagen „Ich bin Du – Du bist ich! Ko au kokoe, kokoe ko au!“

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Der Weg der Einheit

Der indigene Weg hat mir wieder einmal mehr gezeigt, dass es einen Weg von Liebe und Einheit in eine „Neuwelt, in ein Neuland“ gibt. Natürlich haben wir hier in Europa und auf der Nordhalbkugel andere Herausforderungen, Zukunft zu gestalten, wie auf der südlichen Erdseite. Für uns gilt es viel mehr als freie, selbstbestimmte Individuen zu leben und trotzdem die Gemeinschaft, das Vereinende zu erkennen und es miteinander umzusetzen. Der Grundtenor ist immer der Gleiche, egal wohin ich bis jetzt auf dieser Welt gereist bin. Es geht zukünftig einfach nicht mehr gegeneinander und mit der Illusion der Abgrenzung. Es geht nur noch miteinander und mit dem Traum der Verbindung, mit dem Ziel einer kreativen, inspirierenden Einheit.

Schon Franz von Assisi hat damals auf seinen ausgedehnten Reisen sich tief in die Ländereien der Andersgläubigen gewagt und nach dem uns verbindenden Element, nach dem Gemeinsamen, dem Gleichen gesucht und darüber mit „Fremden“ diskutiert.

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We are people - I am from Earth

Die Mayas sagen der Mensch ist eine Blaupause des kosmischen Modells. Ihre Bestimmung sei ein Hüterwesen zu sein, das mit allem verbunden ist was ist. Mit allen Pflanzen und Tieren, mit allen Lebewesen aber ganz besonders mit allen Menschen. Mit allen Nationen, auch denen der Sternenvölker. Und sie sagen wer dies lebt ist ein Maya.
Jeder kann also ein Maya sein.

Die Maoris sagen ihre Bestimmung sei miteinander in der Gemeinschaft mit Allen und in Liebe zu leben. „If you give your love you give the best of yourself!“

In einem Maori Lied heißt es:

„Ask me what is the greatest thing in the world,
I will reply it is people, it is people, it is people!“

„Ui mai koe ki ahau he aha to mea nui o te ao,
maku e ki atu he tangata, he tangata, he tangata!“

Vielleicht werden wir uns eines Tages nicht mehr nur als verschiedene Völker, Nationen oder verschiedene Glaubensgruppen wahrnehmen. Vielleicht sind wir endlich in der Lage Einheit zu leben trotz unserer Unterschiede – wie in dieser Kirche im Hochland von Guatemala und in diesem Sommer in Österreich – und alles findet in dieser Fülle seinen anerkannten berechtigten Platz.
Vielleicht können wir uns dann unseren Geschwistern der Sternenvölker endlich voller Stolz mit dem Satz vorstellen:

„ Ich bin von der Erde -
I am from Earth!“

 

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Die Zitate stammen von:
* Don Francisco Puac Bixcul ist ein anerkannter Anciano (Ältester), Ratgeber, Philosoph und vielgesuchter Lehrer aus dem Stamm der Maya-Tzutujiles. Er teilt sein einzigartiges Wissen in vielen Bereichen der Maya-Tradition. Seine Erklärungen sind klar, authentisch und geprägt von Lebensweisheit und Humor.
** Wyn Pryor wurde bereits im Alter von 12 Jahren in die traditionellen Heilweisen ihres Maori Stammes eingeweiht. Sie bewegt sich sicher in der Tradition und teilt das von ihren Tohungas an sie weitergegebene Wissen und die Weisheit auf eine besonders liebevolle und praktische Art und Weise.

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